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15748.0003 17S 2SWS SE Zeit und Zeitlichkeit (Seminar im a.r.t.e.s. Research Master-Programm)   Hilfe Logo

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Allgemeine Angaben
Zeit und Zeitlichkeit (Seminar im a.r.t.e.s. Research Master-Programm) 
15748.0003
Seminar
2
Sommersemester 2017
a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne Graduiertenschule der Philosophischen Fakultät
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Studienart/Studienplan 
SPO-V
Zuordnung zu Modul 
Art Empf.
Sem.
ECTS
Credits
Prüfungsart Äquiv. Vorauss.
 
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Angaben zur Abhaltung
Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Doktoranden-Sommerschule in Cambridge zum Thema „Zeit und Zeitlichkeit“, soll nun auch für die Research Master ein gleichnamiges Seminar angeboten werden, das diesen für die Geisteswissenschaften zentralen Themenkomplex beleuchtet. Dabei werden klassische philosophische Ressourcen mit aktuellen kulturwissenschaftlichen Ansätzen verknüpft. In folgenden thematischen Feldern bewegt sich die Annäherung an das Phänomen der Zeit:

1. technikanthropologisches Feld: Zeit kann als objektiv messbares Phänomen behandelt werden und Menschen haben unterschiedlichste instrumentelle Umgangsformen mit der Zeit entwickelt. Welche Medien der Registrierung und Einteilung von Zeit wurden entworfen?

2. phänomenologisches Feld: Zeit ist ebenso ein subjektiv erlebtes Phänomenon. Von Augustinus bis Husserl gibt es eine reichhaltige philosophische Literatur zu der Frage, wie wir Zeit wahrnehmen, warum die Zeit z.B. mal schneller und mal langsamer vergeht und warum sie somit nicht mit der objektiven Zeit der Uhren übereinzustimmen scheint.

3. sozialtheoretisches Feld: Zeit strukturiert soziale Beziehungen, von einfachen Verabredungen bis hin zu wiederkehrenden Ritualen, gesetzlichen Feiertagen oder ähnlichen kollektiven Vereinbarungen. Wie lassen sich soziale Rhythmen und das Verhältnis von Kontinuität und Diskontinuität bestimmen?

4. kulturtheoretisches Feld: Zeitvorstellungen sind ein wichtiger Bestandteil der symbolischen Welten von Kulturen. Hier wird die vergleichende Frage wichtig, welche kulturellen Modelle in ihrer jeweiligen historischen Spezifik überliefert sind? Welche Vorstellungen haben sich Menschen vom Wesen der Zeit gemacht (z.B. linear vs. zyklisch) und welche Implikationen hat/te dies für ihre Lebensgestaltung?

5. wissenschaftstheoretisches und hermeneutisches Feld: Auf einer Metaebene wird es für die interdisziplinäre Verständigung im Seminar wichtig sein, die Wirkungsgeschichte bestimmter Zeitvorstellungen im Sinne von Fachtraditionen nachzuzeichnen und die eigenen hierdurch geprägten Vorverständnisse mit Blick auf die Vielzahl von Modellen kritisch zu hinterfragen.
keine
Deutsch
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Angaben zur Prüfung
siehe Stellung im Studienplan
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k.A.
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